Industrie 4.0: So stark profitiert die Autoindustrie von Smart Factories

14. November 2018 Drucken
Industrie 4.0: So stark profitiert die Autoindustrie von Smart Factories
© BMW Steyr

Die Automobilindustrie investiert unter allen Branchen am stärksten in Smart Factories. Methoden von Industrie 4.0 bescheren nach Berechnungen von Capgemini Produktivitätszuwächse im Wert von jährlich 160 Milliarden US-Dollar ab 2023.

Die Automobilindustrie investiert unter allen Branchen am stärksten in Anlagen und Dienstleistungen von Industrie 4.0. und kann mit Produktivitätszuwächsen im Wert von jährlich 160 Milliarden US-Dollar ab 2023 rechnen. Dies zeigt eine Studie von Capgemini, für die zwischen Februar 2017 und Januar 2018 mehr als 320 Führungskräfte aus der Automobilbranche befragt wurden.

Die Kernaussagen der Smart Factories-Studie

  • 49 Prozent der Autohersteller haben bereits mehr als 250 Millionen US-Dollar in Industrie 4.0-Methoden investiert.
  • Eine Mehrheit der Automobilkonzerne in Frankreich (63 Prozent), Deutschland (59 Prozent) und Großbritannien (56 Prozent) führt bereits vernetzte Produktionen ein.
  • Bis Ende des Jahres 2022 werden nach Planung der Automobilhersteller 24 Prozent ihrer Werke „smart“ sein.
  • 42 Prozent der Automobilhersteller sehen sich allerdings bislang nicht in der Lage, das Potenzial der digitalisierten Produktion voll auszuschöpfen.
  • Fast die Hälfte der Automobilkonzerne (46 Prozent) ist erfolgreich mit seinen Industrie 4.0-Initiativen; bei den Automobilzulieferern ist der Anteil deutlich geringer (32 Prozent). Um Smart-Factory-Prozesse zu optimieren, könnten die Automobilkonzerne die Zulieferer stärker unterstützen.

 

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