Niederösterreich: Land beteiligt sich an expandierenden Unternehmen

21. Dezember 2018 Drucken
Niederösterreich: Land beteiligt sich an expandierenden Unternehmen
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Das Land Niederösterreich unterstützt mit dem Programm „Beteiligungen Wachstumsfinanzierungen“ expandierende Unternehmen durch Beteiligungskapital, das bis zu 15 Jahre lang investiert bleiben kann. Ertragsbeteiligungen sind meist Teil der Vertrages.

Die NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) stellt im Rahmen des Niederösterreichischen Beteiligungsmodells Unternehmen mit günstigen Ertragsaussichten gefördertes Beteiligungskapital für Projekte des Wachstums und der Übernahme zur Verfügung. Das geförderte Beteiligungskapital wird in Form einer echten stillen Beteiligung zur Verfügung gestellt.

Laufzeiten bis zu 15 Jahre

Die Höhe der Beteiligung liegt im Einzelfall zwischen € 100.000 und € 1.500.000,-. Die Laufzeit der Beteiligung ist kann bis zu 15 Jahre betragen. Ein dem Charakter und dem Risiko des Projekts angemessener Eigenmittelanteil an der Finanzierung ist beizubringen.

Wachsen und Akquisition

Die Beteiligungsmittel sind für Maßnahmen zu verwenden, die das Wachstum des Unternehmens  festigen oder Übernahmen von Unternehmen oder Teilbetrieben ermöglichen. Im Konkreten geht es um

  • Unternehmenswachstum, dessen Vorbereitung und Absicherung,
  • Markterschließung und Verbreiterung der Marktpräsenz,
  • Produkt- und Prozessinnovation,
  • Erwerb von mehrheitlichen Anteilen an dritten Unternehmen,
  • Stärkung der Finanzierungsstruktur.

Als Voraussetzungen für die Übernahme einer NÖBEG-Beteiligung gelten:

  • wirtschaftliche Sinnhaftigkeit,
  • klare strategische Zielsetzung,
  • Sicherstellung der Ausfinanzierung des Projekts.

Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen muss gesund sein, um die Rückzahlung des Beteiligungskapitals plausibel erscheinen lassen.

Kosten

An Kosten erstehen eine Festvergütung sowie eine mögliche Gewinnbeteiligung (in Abhängigkeit von der Ertragslage) sowie eine Risikoprovision (entsprechend der Risikolage). Dazu kommen eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1,5% der Beteiligungssumme zu entrichten. Wenn eine Beteiligung nicht zustande kommt, obwohl eine Bearbeitung durch die NÖBEG erfolgt ist, kann die Bearbeitungsgebühr entsprechend dem Umfang der angefallenen Kosten ermäßigt werden.

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