OÖ: Förderungen für Referenzanlagen aus der Energie- und Umwelttechnik

08. Januar 2019 Drucken
OÖ: Förderungen für Referenzanlagen aus der Energie- und Umwelttechnik
Faultürme in Kläranlagen: Oberösterreich fördert Referenzprojekte. © pixaaby

Das Land Oberösterreich fördert die erstmalige Errichtung von Referenzanlagen aus der Energie- und Umweltechnik. So sollen neue Technologien aus dem Bereich „Cleantech“ im Ausland besser positioniert werden. 

Das Land Oberösterreich will mit dem Programm „Cleantech Referenztechnologien auf Exportmärkten“ oö Cleantech-Unternehmen bei der Erschließung von neuen Märkten unterstützen. Das Land gibt für die Errichtung von Referenzanlagen eine einmalige, nicht rückzahlbare Beihilfe.

Am Wachstum teilnehmen

Oberösterreichische Cleantech-Unternehmen sollen sich auf den rasch wachsenden internationalen Märkten für nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien positionieren können. Dadurch partizipieren oberösterreichische Unternehmen aus dem Bereich der Energie- und Umwelt-Technologie am Marktwachstum in anderen Ländern.

Vertrauen aufbauen

In vielen Fällen sind innovative „Energie- und Umwelttechnologien im Zielland noch wenig bekannt und es fehlt das Vertrauen potenzieller Kunden, in eine derartige Anlage oder eine Technologie zu investieren. Da es sich dabei um Investitionsgüter mit längerer Lebensdauer und hohen Investitionssummen handelt, stellt die Bereitschaft, in innovative Technologien aus Oberösterreich zu investieren, eine besondere Herausforderung dar. Auch sind die Kosten eines derartigen Erstprojektes deutlich höher, da entsprechendes Marktwissen noch nicht vorhanden ist. Weiters führt das Fehlen eines Erstprojektes auch dazu, dass ein entsprechender Lernprozess über die konkreten Gegebenheiten im Zielland fehlt, was wiederum der raschen Erschließung des Marktes entgegensteht. Durch die Errichtung eines Referenzprojektes soll das Vertrauen künftiger Kunden nachhaltig gesteigert werden.

Voraussetzungen

Die zu errichtende Anlage der Demonstrations- und Referenztechnologien soll mehrere Jahre betrieben werden, wobei der/die Förderwerber(in) eine Garantie für die Funktionstüchtigkeit der Anlage über einen Zeitraum von mind. drei Jahren abgeben muss. Die ordnungsgemäße Inbetriebnahme der Anlage ist dem Land bzw. der Förderstelle zu melden.  Zwei Jahre nach Inbetriebnahme der Anlage ist ein Bericht über die weiteren Exportaktivitäten des Förderwerbers im Exportland, in dem das Projekt realisiert wurde, vorzulegen.

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