Bank-Gehälter steigen im Durchschnitt um drei Prozent

24. April 2019 Drucken
Bank-Gehälter steigen im Durchschnitt um drei Prozent
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Es gibt eine Einigung: Die Mindestgrundgehälter der 74.000 Bankenmitarbeiter werden rückwirkend mit 1.4. 2019 um 2,5 Prozent zuzüglich 14,50 Euro erhöht.

Nach fünf Runden haben die Tarifpartner in der Nacht auf Mittwoch die diesjährige Gehaltsverhandlung für die rund 74.000 Beschäftigten in den heimischen Kreditinstituten abgeschlossen. Die Einigung bedeute eine Erhöhung der Bank-Gehälter zwischen 2,8 bis 3,37 Prozent, hieß es in einer Aussendung.

Nachtarbeit

Die fünfte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen der heimischen Kreditwirtschaft brachte nach intensiven, von  nachmittags bis die frühen Morgenstunden dauernden Verhandlungen schließlich den Abschluss zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite.

Auch Lehrlingsentschädigung und Kinderzulagen  erhöht

Die Arbeitgeber der Kreditwirtschaft und die zuständige Gewerkschaft (GPA-djp) haben sich auf eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter für die rund 74.000 Beschäftigten der Finanzbranche um 2,50 Prozent plus 14,50 Euro geeinigt. Dazu werden die Lehrlingsentschädigungen ab 1.4.2019 linear um 3,5 Prozent und die kollektivvertraglichen Kinderzulagen um 3 Prozent erhöht.

Im Schnitt ein Plus von 2,99 Prozent

In Summe ergibt der Abschluss für die MitarbeiterInnen der Kreditwirtschaft eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von 2,99 Prozent mit Rückwirkung ab 1. April 2019 für die nächsten 12 Monate.