Kärnten: So funktioniert F&E-Förderung für Gründer und KMU

18. Juni 2019 Drucken
Kärnten: So funktioniert F&E-Förderung für Gründer und KMU
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Mit der KWF-Ausschreibung „TD|IKT – Technologische Dienstleistungen und IKT Kärnten“ werden Kärntner KMU sowie Gründer und Start-ups bei der Durchführung von innovativen Projekt­vorhaben unterstützt.  Die Einreichfrist endet am 8. August 2019.

Die eingereichten Projekte sollen zu innovativen Lösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), technologieorientierte Produkt-­ und Prozessinnovationen sowie wissensbasierte technologische Dienstleistungen führen. Ziele sind neue oder deutlich verbesserte marktfähige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen und somit eine verbesserte Wettbewerbsposition für die teilnehmenden Unternehmen.

Vorzugsweise Kooperationsprojekte

Die Projekte sollen in Kooperation mit einer wissenschaftlichen Einrichtung (universitär, außeruniversitär) erfolgen, können jedoch auch durch eigene Entwicklungsarbeiten durchgeführt werden. Weitere Kooperationspartner (KMU, Großunternehmen, Schulen) können zur Abwicklung projektbezogener Teilbereiche herangezogen werden.

Einreichungen

Eingereicht werden kann bis 8.8.2019. Die Projekte im TD|IKT-Call werden jährlich prämiert. Die Anzahl der Projekte, die gefördert werden können, ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Budgetmittel limitiert.

Ziele zur Förderung

  • Steigerung der Anzahl von technologisch innovativen Projekten
  • Erleichterung der Umsetzung innovativer Ideen in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen
  • Steigerung des Technologietransfers durch verstärkte Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Steigerung der Investitionen in Forschung und Entwicklung im Dienstleistungsbereich
  • Unterstützung zur strategischen Weiterentwicklung bzw. Neupositionierung von KMU
  • Steigerung der Arbeitsteilung in Wertschöpfungsprozessen und somit Optimierung der Fertigungstiefe,  Realisierung von höheren Spezialisierungsgraden.

Förderung

Das Projektvorhaben wird abhängig vom Innovationsgrad mit 24  -30 Prozent der förderbaren Projektkosten gefördert. Förderbare Kosten beinhalten Investitionen, interne Entwicklungskosten sowie externe Entwicklungs- und Beratungskosten in der Höhe von maximal EUR 250.000,00. Die Maximalförderung pro Projektvorhaben beträgt somit EUR 75.000,00 in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Insgesamt sind im Rahmen dieser Ausschreibung EUR 500.000,00 an Förderungsmitteln vorgesehen.

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