Landwirtschaft: Neue Förderung für PV-Anlagen und Stromspeicher

16. September 2019 Drucken
Landwirtschaft: Neue Förderung für PV-Anlagen und Stromspeicher
@ Klimafonds/Ringhofer

Im Rahmen des Programms „Photovoltaik in der Land- und Forstwirtschaft“ fördert der Klima- und Energiefonds PV-Anlagen und erstmalig zusätzlich Stromspeicher. Die Einreichfrist endet am 20.11.2019. 

Mit ihren großen Dachflächen und einem hohen Stromverbrauch eignen sich land- und forstwirtschaftliche Betriebe gut für den Einsatz von Photovoltaik. Der Klima- und Energiefonds fördert die Neuinstallation von PV-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft. Erstmalig gibt es nun außerdem Zuschüsse bei der Installation von Stromspeichern. Insgesamt stehen aktuell sechs Mio. Euro zur Verfügung.

Bis zu 50 kWpeak

Gefördert wird die Installation einer neuwertigen Photovoltaikanlage von fünf kWpeak bis maximal 50 kWpeak mit oder ohne Stromspeicher, und die Nachrüstung bestehender landwirtschaftlicher PV-Anlagen mit einem Stromspeicher.

Neue Ausschreibung

Die Förderung richtet sich an alle Land- und Forstwirtschaftsbetriebe in Österreich mit einer LFBIS-Betriebsnummer. Gefördert werden ausschließlich neu installierte, stationäre Photovoltaik-Anlagen im Netzparallelbetrieb, mit und ohne Stromspeicher, sowie Stromspeicher als Nachrüstung bei bestehenden PV-Anlagen. Berücksichtigt werden PV-Anlagen mit einer Höchstleistung von fünf bis 50 kWpeak. Bei der Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag, der nach Umsetzung und Vorlage der Endabrechnung ausbezahlt wird.

Größenabhängig

Die Förderhöhe bei Stromspeichern ist abhängig von der Größe des Speichers. Die Förderobergrenze liegt bei drei kWh pro Kilowatt der Photovoltaikanlage. D.h. bei einer Photovoltaikanlage mit 15 kWpeak Leistung wird bis zu 45 kWh nutzbare Speicherkapazität gefördert. Stromspeicher kleiner als vier kWh werden nicht gefördert. Ebenso nicht gefördert werden Stromspeicher mit Bleiakkumulatoren. Größere Speicher können errichtet werden, die Förderobergrenze liegt jedoch bei drei Kilowattstunden pro Kilowatt Peakleistung der Photovoltaikanlage. Die Antragstellung um EU-Finanzierung erfolgt automatisch mit Antragstellung im Rahmen des Förderprogramms des Klima- und Energiefonds. Die Einreichfrist endet aktuell am 20.11.2019.

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