Kärnten: Neuer KMU-Fördercall für digitale Services und Produkte

11. Oktober 2019 Drucken
Kärnten: Neuer KMU-Fördercall für digitale Services und Produkte
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Mit dem Fördercall »TD|IKT Technologische Dienstleistungen und IKT Kärnten 2017-2« unterstützt der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) Kärntner KMU, die innovative Projekte im Bereich der Dienstleistungen und technologieorientierten Produkt­innovationen durchführen.

Die Ausschreibungsregeln erlauben flexible Konstellationen: Die Projekte können in eigener Entwicklungsarbeit oder in Kooperation mit einer wissenschaftlichen Einrichtung (universitär, außeruniversitär) bzw. einem anderem KMU realisiert werden. Externe Entwicklungspartner (auch Großunternehmen) können zur Abwicklung projektbezogener Teilbereiche herangezogen werden. Die nächste Einreichmöglichkeit wird voraussichtlich im Dezember 2019 starten.

Stärkung der Wettbewerbsposition

Eingereichte Projektvorhaben sollen zu neuen oder deutlich verbesserten marktgängigen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen führen und somit die Wettbewerbsposition der teilnehmenden Unternehmen und deren Entwicklung stärken. Der KWF führt einige Beispiel für derartige Projekte an.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

  • IKT-unterstützte Geschäftsmodelle und -prozesse sowie eCommerce-Lösungen
  • Internet of Things
  • Exploiting the Cloud
  • Open Government Data
  • Mobile Services

Produktionstechnologien

  • IKT unterstützte Produktionsprozesse – Vernetzte Produktion
  • Industrie 4.0 – Smarte Produktion
  • Neue Methoden des Produktionsmanagements und der Organisation von Produktionsprozessen

Nachhaltigkeit

  • Green ICT: IKT-Lösungen zur Unterstützung eines effizienten Ressourcen- und Energieeinsatzes
  • Integrierte Lösungen für erneuerbare Energien – Smart (Micro) Grids, Embedded Systems
  • Energy Harvesting: Dienstleistungen oder Produkte zur Energieerzeugung aus alternativen Quellen
  • Digitale Dienstleistungen oder Produkte im Bereich Mobilität.

Mehrheitlich in Kärnten

Die Innovationen müssen gemessen am Stand der Technik im jeweiligen Wirtschaftszweig neu oder wesentlich verbessert sein.  Nur schrittweise durchgeführte Entwicklungen werden vom KWF nicht berücksichtigt. Zudem muss bei der Realisierung der Innovation das Risiko beim Förderungswerber liegen. Reine Produktpflege bzw. Auftragsentwicklung ist nicht förderbar. Und der Großteil der Projektrealisierung (ca. 80 Prozent der Projektkosten) muss in Kärnten erfolgen. Die nächste Einreichmöglichkeit wird voraussichtlich im Dezember 2019 starten.

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