Rekordjahr: Zunehmende Hitze beflügelt Absatz von Swimmingpools

29. Oktober 2019 Drucken
Rekordjahr: Zunehmende Hitze beflügelt Absatz von Swimmingpools
@ ruha

Im Jahr 2019 wurden erstmals mehr als 10.000 Swimmingpools verkauft. Dabei steigt der Anteil an hochwertigen Einbaubecken, zeigen Daten einer Marktstudie zu Swimmingpools in Österreich von Branchenradar.com Marktanalyse.

In Österreicher erfüllen sich immer mehr Gartenbesitzer den Traum vom eigenen Schwimmbecken. Im Jahr 2019 werden voraussichtlich erstmals mehr als 10.000 Swimmingpools an private Haushalte verkauft. Tendenz weiter steigend. Weitere rund 200 Swimmingpools wurden heuer bei gewerblichen Kunden, also Hotels, Bädern oder öffentlichen Einrichtungen errichtet. Die Herstellererlöse stiegen gegenüber dem Rekordjahr 2018 noch einmal um 2,4 Prozent auf nunmehr 43,2 Millionen Euro.

Hochwertige Konstruktionen gefragt

In privaten Haushalten geht der Trend klar in Richtung hochwertige Einbaubecken, etwa aus Edelstahl oder Polyester. Wurden im Jahr 2014 in privaten Gärten noch 1.275 solcher klassischen Swimmingpools montiert, sind es im laufenden Jahr voraussichtlich bereits 1.471 Stück. Das entspricht einem Anstieg von mehr als fünfzehn Prozent. Dabei müssen für ein Einbaubecken ohne Erdarbeiten und technischem Equipment im Durchschnitt rund 25.000 Euro bezahlt werden. Edelstahl-Pools sind nicht unter 40.000 Euro zu bekommen. Die Nachfrage nach günstigen Bausatzbecken (Durchschnittspreis € 1.800,-) aus dem Baumarkt stieg hingegen nur halb so schnell und liegt 2019 bei voraussichtlich rund 8.400 Stück.

Marktentwicklung Swimmingpools in Österreich
Herstellerumsatz in Mio. Euro 2016 2017 2018 2019e
Swimmingpools 40,2 40,7 42,2 43,2

Prognosen günstig

Auch für die kommenden Jahre kann mit einer robusten Nachfrage gerechnet werden. Allerdings ist mit höheren Preisen zu rechnen, nicht zuletzt infolge steigender Materialkosten.