Rauchverbot seit 1. November: Was Gastronomen wissen wollen

04. November 2019 Drucken
Rauchverbot seit 1. November: Was Gastronomen wissen wollen
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Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie ist mit 1. November 2019 in Kraft getreten.  Die Wirtschaftskammer Österreich bietet für Wirtinnen und Wirte eine FAQ-Seite. 

Auch die Nutzung von Shishas ist nicht mehr in geschlossenen Räumen erlaubt, auch wenn Ersatzprodukte wie Shiazo-Steine verwendet werden.

Generelles Verbot

Seit 1. November 2019 besteht ein umfassendes generelles Rauchverbot in Räumen der Gastronomie und allen sonstigen Räumen (z.B. Vereinskantine) in denen Speisen oder Getränke hergestellt, verarbeitet, verabreicht oder eingenommen werden. Der Begriff Gastronomie ist in diesem Zusammenhang nicht streng im Sinne der Gewerbeordnung zu verstehen, sondern weitreichender. Er umfasst auch Tankstellen mit entsprechender gastronomischer Infrastruktur, Kino- und Theaterbuffets und dergleichen.

Sofortige Kontrollen in Wien

Wien kontrolliert das Rauchverbot aktiv. Gecheckt wird die Einhaltung vom Marktamt, gemeinsam mit der Gruppe für Sofortmaßnahmen. Dies geschieht in Form von kommissionellen Begehungen, wo gleichzeitig auch die Einhaltung anderer Vorschriften und Gesetzen unter die Lupe genommen wird. Die erste Anzeige bei Nichteinhaltung des Tabak- und Nichtraucherschutzgesetzes beinhaltet eine Strafhöhe von 800 Euro. Die absolute Höchststrafe beträgt 10.000 Euro bei Wiederholungstäterschaft.

Verfahren in den Bundesländern

  • NÖ: Behörden werden erst nach Anzeigen aktiv.
  • Burgenland: Behörden werden erst nach Anzeigen aktiv.
  • Steiermark: Behörden werden erst nach Anzeigen aktiv.
  • Kärnten: Kontrolliert wird im Zuge von gewerberechtlichen Kontrollen.  Ansonsten werden Behörden nach Anzeigen aktiv.
  • OÖ: Behörden werden erst nach Anzeigen aktiv. Keine Schwerpunktkontrollen.
  • Salzburg: Behörden werden erst nach Anzeigen aktiv.
  • Tirol: Anfangs Verwarnungen, dann Strafen.
  • Vorarlberg: Behörden werden erst nach Anzeigen aktiv.

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