Arbeits-Mobilität: Warum immer mehr Österreicher pendeln müssen

13. November 2019 Drucken
Arbeits-Mobilität: Warum immer mehr Österreicher pendeln müssen
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In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil der Beschäftigten, die zur Arbeit pendeln müssen, um 10 Prozentpunkte gestiegen. Aktuell arbeitet weniger als die Hälfte der Berufstätigen in Österreich in der eigenen Wohngemeinde. Im Jahr 2009 gaben noch 55 Prozent der Befragten des Arbeitsklimaindexes an, nicht pendeln zu müssen.

2019 sind es nur mehr 45 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. Dabei fahren 48 Prozent in eine andere Gemeinde im selben Bundesland, sechs Prozent führt ihr Arbeitsweg in ein anderes Bundesland. Ein Prozent arbeitet außerhalb Österreichs. Den größten Anteil an Pendlerinnen und Pendlern gibt es demnach im Burgenland (81 Prozent) und in Niederösterreich (68 Prozent). Am geringsten ist der Anteil in Wien – allerdings brauchen zwei Drittel der Wienerinnen und Wiener länger als 30 Minuten zur Arbeit. Dieser Anteil liegt in ganz Österreich nur bei einem Drittel. Der überwiegende Teil der Pendlerinnen und Pendler fährt den Weg zur Arbeit mit dem Auto (85 Prozent).

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