Basisprogramm der FFG: Die Allzweck-Förderung für innovative KMU

12. Dezember 2019 Drucken
Basisprogramm der FFG: Die Allzweck-Förderung für innovative KMU
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Das „Basisprogramm“ der FFG ist das Kernstück der KMU-Programme im Bereich der Innovationsförderungen. Die Förderstrategie unterstützt jedes Unternehmen mit nachweislich innovativen Projekten.

Das „Basisprogramm“ der FFG ist das Kernstück der KMU-Programme im Bereich der Innovationsförderungen. Die seit 1968 laufende Förderstrategie unterstützt jedes Unternehmen mit nachweislich innovativen Projekten.

Ein Forschungs- und Innovations-Projekt im Basisprogramm (Unternehmensprojekt der experimentellen Entwicklung) ist laufend für alle Technologiefelder, Unternehmens- und Projektgrößen offen. Die Förderung beträgt in der Regel 50 % der Projektkosten in einem Mix aus Zuschuss und Darlehen und kann sich auf bis zu 70 % bei Startups (Unternehmen in Gründung) und bei mitfinanzierenden Bundesländern erhöhen (erhöhte Barwerte). Der Förderungszeitraum beträgt in der Regel ein Jahr, bei längerer Projektdauer können Fortsetzungsanträge eingereicht werden.

Innovation und reale Verwertungsmöglichkeit im Vordergrund

Wesentliche Kriterien für die Förderung sind dabei grundsätzlich der Innovationsgehalt, der technische Schwierigkeitsgrad des Projekts, die wirtschaftlichen Verwertungsaussichten sowie die Perspektive, dass durch das Projekt die Forschungstätigkeit des/der Bewerbers/in intensiviert wird.

Unternehmer muss selbst beteiligt sein

Wichtige Voraussetzungen sind unter anderem auch die Restfinanzierung des Vorhabens durch das Unternehmen und der Kostennachweis für die projektbezogene Verwendung der Förderungsmittel.

Das sind die Vorgaben

  • Das angestrebte Ziel muss ein wesentliches Neuheitselement aufweisen, d.h. es darf nicht bloß vorhandene Produkte oder Verfahren nachahmen oder unwesentlich (z. B. durch reine “Kosmetik”) verbessern.
  • Es muss ein Risiko bestehen, dass das Projekt aus technischer Sicht nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.
  • Das Projekt selbst darf nicht bloß eine Idee sein, sondern muss ein genau festgelegtes Ziel und einen detaillierten Arbeitsplan aufweisen, die im Antrag genau dargestellt sind.
  • Durch die Förderung soll der Bewerber in die Lage versetzt werden, seine Forschungsaktivität zu erweitern oder zu beschleunigen.
  • Die wirtschaftlichen und technischen Vorteile müssen durch ungefähre Kosten-/Nutzenabschätzungen bezifferbar sein.
  • Die Projektgröße muss in einer vertretbaren Relation zur Leistungsfähigkeit des Einreichers stehen.
  • Auch volkswirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Kriterien werden bewertet

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