6.000 Personalisten über Homeoffice und Coronavirus

14. April 2020 Drucken
6.000 Personalisten über Homeoffice und Coronavirus
© AdobeStock/Andrey Popov

In einer aktuellen Erhebung rund um die Auswirkungen des Coronavirus auf die Branche der Personalisten ging es um die Fragen: „Welche Erfahrungen machen HR-Abteilungen gerade mit der neuen Arbeitssituation?“ und „Wie geht es den Mitarbeitern damit?“ Eine erste Antwort vorweg: Es herrscht allgemeine Zufriedenheit trotz einem Negativtrend in der Work-Life-Balance.

Coronavirus bedeutet Umstellung. Deshalb befragte career Institut & Verlag mit seinem Stimmungsbarometer Robin Mood 6.000 Personalisten im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) zur Stimmung im Unternehmen. Obwohl viele mit der Umstellung auf Homeoffice Neuland betraten, zeichnet sich ein durchaus positiver Umgang mit dieser Herausforderung ab:

Über die Hälfte der Befragten gibt an, dass es bereits klar formulierte Regeln für die Arbeit von zuhause aus gibt. 88 Prozent bewerten diese Vorgaben, deren Mehrheit den Informationsfluss reguliert, als positiv. Das Resultat: 91 Prozent der Befragten stehen nach wie vor in gutem Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten. Letztere schaffen es in den meisten Fällen auch, weiterhin ausreichend Feedback zu geben, 21 Prozent wünschen sich allerdings mehr Unterstützung.

Unisono Zufriedenheit mit Equipment im Home Office

Dass die Nutzung digitaler Kanäle und mobiler Geräte bereits vor dem Coronavirus gut etabliert war, trägt zur erfolgreichen Umsetzung der momentanen Maßnahmen bei. Ganze 94 Prozent der Teilnehmer berichten von einer guten Ausstattung für die Arbeit im Homeoffice. So lässt sich summa summarum ein positives Fazit ziehen: 81 Prozent sind mit der aktuellen Arbeitssituation zufrieden.

Trotzdem birgt der neue Berufsalltag auch Schattenseiten, vor allem in puncto Work-Life-Balance: Durch die ständige Erreichbarkeit – frei nach dem Motto „Wir sind ja sowieso zuhause“ – wird es zunehmend schwerer, Arbeit und Privatleben voneinander abzugrenzen. Außerdem vermissen fast alle Teilnehmer den informellen Austausch mit dem Kollegium, was besonders die Arbeit der HR-Abteilungen zusätzlich erschwert. Denn nur wenn die Stimmung passt, wird auch produktiv gearbeitet. Deshalb muss der Mensch auch in Krisenzeiten im Mittelpunkt stehen und die Verantwortlichen müssen wissen, was los ist. Dafür sorgt Robin Mood.

Coronavirus: Was bringt Robin Mood?

Robin Mood ist ein neuer Stimmungsbarometer von career Institut & Verlag, der in Zusammenarbeit mit Arbeitspsychologen entwickelt wurde. Neben den von Experten und anhand des Arbeitsschutzgesetzes definierten Fragebögen können auch eigene Befragungen durchgeführt werden. Die Datenübermittlung erfolgt dabei immer anonym und bequem über Desktop oder App.

Um Unternehmen während der Zeit der Corona-Krise zu unterstützen, steht die Software unter robinmood.eu ab sofort für zwei Monate kostenlos zur Verfügung.

Die wichtigsten Links von Behörden und Institutionen für Unternehmen rund um das Coronavirus finden sich hier.