#glaubandich: 4 Tipps für einen Onlineshop, die jeder Unternehmer bedenken sollte

26. Juni 2020 Drucken
#glaubandich: 4 Tipps für einen Onlineshop, die jeder Unternehmer bedenken sollte
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Onlineshops sind nicht erst seit der Coronakrise, aber durch diese nochmals verstärkt, in aller Munde. Die Krise ist hier in den letzten Monaten wohl aber nur als Beschleuniger von vielen Faktoren zu sehen, die zur Popularität des Onlinehandels beigetragen haben. Tamas Feldman, Geschäftsführer der Ameisenhaufen GmbH, erläutert in seinem Blogbeitrag die Grundvoraussetzungen, die beachtet werden sollten, bevor man das Projekt „Onlineshop“ startet.

Es stellt sich die Frage ob ein Onlineshop wirklich für jeden Unternehmer Sinn macht. Für den passenden Onlinehop müssen zuallererst intern einige Punkte definiert und geklärt werden, bevor damit gestartet werden kann. Hier einige Punkte, die sich Unternehmen im Vorfeld genauer ansehen sollten:

1. Klarheit über das Alleinstellungsmerkmal des potenziellen Shops

Ein tragfähiges Konzept gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für die Eröffnung eines Onlineshops. Entscheidend ist die Frage, ob die eigene Geschäftsidee auch Online erfolgsversprechend ist. Ausgangspunkt ist dabei die Konkurrenzanalyse. Mit einer guten Antwort auf die Fragen, warum die Kunden genau bei mir und nicht bei der Konkurrenz einkaufen sollen, sowie das Sichtbarmachen der Herausstellungsmerkmale der eigenen Produkte und Leistungen sind die Grundlagen für einen erfolgreichen Onlineshop.

2. Grundlagen des Online-Marketings sind Pflicht

Der beste Onlineshop nutzt wenig, wenn niemand von seiner Existenz erfährt. Deshalb sind Kenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Voraussetzung. So kann der eigene Shop in den Suchergebnissen von Google und Bing höher ranken und dadurch mehr Besucher und schließlich auch mehr zahlende Kunden bekommen. Ideal ist eine Platzierung auf der ersten Seite und dort natürlich so weit oben wie möglich. Um das zu bewerkstelligen gibt es je nach Shop-System eine Reihe von Handlungsempfehlungen die man bei der Umsetzung beachten sollte.

3. Produktbilder können das Zünglein an der Waage sein

Neben den Grundlagen der Artikelbeschreibung und Listen spielen die Produktbilder eine der wichtigsten Rollen für Onlineshops. Hier zählen zum einen die technischen Aspekte wie Bildqualität, Bildauflösung und eine gelungene Integration in den Webshop, aber auch die Emotion, die mit dem Bild ausgelöst wird. Stichworte wie Inszenierung oder die Wahl des richtigen Hintergrunds sind hier maßgebend. Sind User noch unschlüssig, für welches Produkt sie sich entscheiden sollen, können häufig professionellere Bilder den Unterschied ausmachen.

4. Juristisch auf der sicheren Seite

Auch die rechtliche Seite mit den Gesetzen und Regelungen des Online-Handels muss abgestimmt sein, bevor ein Onlineshop eröffnet werden kann. Rechtliche Aspekte beispielsweise zum Wettbewerbsrecht, den AGBs, dem Impressum oder der Datenschutzgrundverordnung müssen hier beim Aufbau eines Onlineshops bedacht werden. Entscheidend ist auch die passende Lösung für den Bezahlvorgang zu finden. Schließlich ist ein Onlineshop nicht nur eine Website, sondern auch mit finanziellen Transaktionen und somit mit vertrauensvollen Kundendaten verbunden.

Tamas Feldman ist Gründer der Ameisenhaufen GmbH.Der Autor Tamas Feldman ist Gründer der Ameisenhaufen GmbH und seit über 12 Jahren im Bereich Webdesign und E-Commerce unterwegs. In den vergangenen 5 Jahren hat die Agentur über 500 Projekte erfolgreich umgesetzt. Zusätzlich unterrichtet Tamas Feldman seit 4 Jahren Webdesign & Webentwicklung an der New Design University in St. Pölten.