Oberösterreich: Mehr als ein Viertel aller heimischen Exporte

16. Juli 2020 Drucken
Oberösterreich: Mehr als ein Viertel aller heimischen Exporte
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Bei den Importen liegt die Bundeshaupstadt Wien an der Spitze. Fünf Bundesländer erzielten 2019 einen Handelsbilanzüberschuss. Ein- und ausgeführt werden vor allem Maschinen. Deutschland ist dabei für Österreich der wichtigste Handelspartner.

Mehr als ein Viertel der heimische Exporte sind im Vorjahr auf das Industrie-Bundesland Oberösterreich gefallen. In Summe beliefen sich die Ausfuhren von Waren auf 153,79 Mrd. Euro, 40,12 Mrd. Euro davon entfielen auf Oberösterreich. Bei den Importen hatte Wien mit einem Wert von 38,43 Mrd. Euro den höchsten Anteil, zeigen Daten der Statistik Austria. Insgesamt lagen die Einfuhren bei 157,97 Mrd. Euro.

2019 erzielten fünf Bundesländer einen Handelsbilanzüberschuss, es wurden also mehr Waren von diesen Bundesländern aus- als eingeführt. Die größten Zuwachsraten bei den Exporten verbuchten Wien (+7,2 Prozent) und Oberösterreich (+5,5 Prozent). Rückgänge zeigten sich bei den Ausfuhrwerten von Kärnten (-8,0 Prozent) und Niederösterreich (-2,5 Prozent).

Oberösterreich auch mit plus bei Importen

Bei den Importen gab es in Salzburg (+2,8 Prozent), Tirol (+2,4 Prozent) und Oberösterreich (+2,2 Prozent) die höchsten Wachstumsraten. Kärnten (-3,7 Prozent) verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang.

In fast allen Bundesländern werden vor allem Maschinen ein- und ausgeführt. In Tirol haben bei den Importen organische chemische Erzeugnisse überwogen und bei den Exporten pharmazeutische Erzeugnisse. In Niederösterreich belegten traditionell mineralische Brennstoffe den ersten Rang bei den Einfuhren, in Wien waren pharmazeutische Erzeugnisse sowohl einfuhrseitig als auch ausfuhrseitig am wichtigsten.

Für alle Bundesländer war erneut sowohl bei den Ein- als auch bei den Ausfuhren Deutschland der wichtigste Handelspartner, wobei bis auf Oberösterreich einfuhrseitig alle Bundesländer Rückgänge mit diesem Nachbarland verzeichneten.

Mit Ausnahme von Tirol befand sich China bei allen Bundesländern bei den Importen unter den Top-3-Ländern. Der stärkste absolute Zuwachs mit einem Land außerhalb der EU wurde in Wien mit den Vereinigten Staaten erzielt (+27,8 Prozent).