Leadership in Krisenzeiten: Drucker Forum erstmals mit Huawei als Sponsor

29. Oktober 2020 Drucken
Leadership in Krisenzeiten: Drucker Forum erstmals mit Huawei als Sponsor
Huawei

Bereits zum 12. Mal findet dieser Tage das internationale Peter Drucker Forum in Wien statt. Von 29. bis 30. Oktober diskutieren und konferieren 130 Gastredner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über Leadership-Trends und Anforderungen an Führung und Management in Krisenzeiten.

Das erste Drucker Forum fand am 19. November 2009 am Tag des hundertsten Geburtstag des 2005 verstorbenen Namensgebers Peter F. Drucker statt. Er wurde 1909 in Wien geboren und gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen seiner Zeit und als Pionier der modernen Managementlehre.  Seine 35 Bücher wurden über 5 Millionen Mal verkauft.

Das Thema der Konferenz ist „Leadership Everywhere“. Der Gründer des Drucker Forums, Richard Straub, bringt es auf den Punkt: „Führungsqualität ist die große Mangelware im 21. Jahrhundert. In einer Zeit der Unübersichtlichkeit, die von atemberaubendem technologischem Fortschritt und gesellschaftlichen Umbrüche gekennzeichnet ist, wird Leadership zur Existenzfrage für eine überlebensfähige Gesellschaft.“

Drucker Forum: Hochrangige Speaker

Zum Auftakt der Konferenz-Reihe des heurigen Drucker Forum hielt James Li, Mitglied des Aufsichtsrats und Europa-Präsident von Huawei, eine Rede zum Thema Innovation, Offenheit und Zusammenarbeit in schweren Zeiten. Bezugnehmend auf die aktuelle Coronavirus-Krise sieht er drei Schlüsselelemente für modernes Management: Das Besinnen auf die Kernwerte eines Unternehmens, innovative Technologie und globale Zusammenarbeit.

Vor allem beim Thema Innovation ist Huawei ein internationaler Vorreiter. Laut dem Innovationsranking der Boston Consulting Group ist das globale Technologieunternehmen auf Platz sechs weltweit. Huawei investiert jedes Jahr deutlich über 10 Prozent des Gesamtumsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2019 wurden sogar 15,3 Prozent investiert, das sind fast 19 Milliarden US-Dollar.

„Die effizienteste Möglichkeit, auf Krisen zu reagieren besteht darin, kundenorientiert zu sein und Mehrwert für Kunden die Gesellschaft zu schaffen“, war einer der Kernaussagen der Keynote von James Li. Ein Beispiel für die globale Zusammenarbeit lieferte Huawei in der Tsunami-Krise 2011, als Techniker des Unternehmens innerhalb von nur zwei Wochen und unter widrigsten Bedingungen 680 Basisstationen in Japan neu aufgebaut haben.

Innovation und Technologie als Schlüsselfaktoren

Li betonte in seiner Rede auch, dass „die aktuelle Krise uns zutiefst die Bedeutung von Innovation bei der Bekämpfung des Virus und der Erholung der Wirtschaft veranschaulicht hat“. Huawei hat etwa in nur 36 Stunden die komplette 5G-Versorgung eines Krankenhauses in Wuhan ermöglicht, dass im Zuge der Pandemie mit über 1.000 Betten in Rekordtempo fertiggestellt wurde. Dadurch konnten nicht nur Ferndiagnosen durchgeführt sondern auch Krankenhausbereiche mit 5G-Robotern desinfiziert werden. Auch bei Themen wie Videokonferenzen und Home Office hat sich in der aktuellen Krise gezeigt, wie dringend die Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit von 5G benötigt wird.

Zum Abschluss seiner Rede unterstrich Li den gesellschaftlichen Aspekt von modernem Leadership und ermutigte die Konferenzteilnehmer zu „mehr Offenheit und gegenseitiger Kooperation statt Isolation und Vorurteilen“. Denn nur so könnten globale Krisen auch wirklich  nachhaltig bekämpft werden.