WKÖ bringt Trendguide Digitalisierung für Unternehmen

18. November 2020 Drucken
WKÖ bringt Trendguide Digitalisierung für Unternehmen
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Digitalisierung ist ein wesentlicher gesamtwirtschaftlicher Treiber und der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hat den Digitalisierungsprozess weiter beschleunigt. Mit dem Trendguide Digitalisierung will die WKÖ Unternehmen dabei unterstützen, ihre eigene digitale Agenda zu erstellen.

Home-Office und virtuelle Meetings sind mittlerweile fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Gesamtwirtschaftlich gesehen spielen laut einer Umfrage von Ernst & Young bereits bei 77 Prozent der mittelständischen Betriebe digitale Technologien für das eigene Geschäftsmodell eine (sehr) große Rolle, das sind 21 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren– und 9 Prozent mehr im Vergleich zu deutschen Betrieben. Nur noch 3 Prozent (2018: 20 Prozent) klammern die Digitalisierung aus ihrem Unternehmenskonzept aus und schreiben ihr keine Bedeutung zu.

„Vor diesem Hintergrund hat die WKÖ mit dem Trendguide Digitalisierung ein online verfügbares Infotool erstellt, das Unternehmen hilft, ihre eigene digitale Agenda zu erstellen“, sagt die stellvertretende WKÖ-Generalsekretärin Mariana Kühnel. Im Trendguide werden Antworten auf Fragen geboten, etwa „Was bedeutet Digitalisierung ganz konkret für Ihr Unternehmen?“, „Wie stärken sie ihre organisationale Lernfähigkeit und bauen eine digitalaffine Kultur auf?“ oder „Wie kann man den Digitalisierungsschub der Coronakrise produktiv nutzbar machen und neue Technologien wie KI oder 5G bewusst einsetzen?“.

Trendguide Digitalisierung für wirtschaftlichen Aufschwung

Der Trendguide Digitalisierung soll zeigen was Digitalisierung ganz konkret für ein Unternehmen bedeuten kann, wie organisationale Lernfähigkeit gestärkt und eine digitalaffine Kultur aufgebaut werden kann, wie Unternehmen den Digitalisierungsschub der Coronakrise produktiv nutzbar machen können und wie sie neue Technologien wie KI oder 5G bewusst einsetzen können, um das Geschäft zu verbessern.

„Digitalisierung ist momentan der größte gesamtwirtschaftliche Treiber. Umso wichtiger ist, dass sich die Unternehmen damit aktiv auseinander setzen und Wege finden, die Anwendungen und Prozesse in den betrieblichen Alltag zu integrieren. Maßnahmen wie KMU digital sind deshalb besonders wichtig, um die Unternehmen auf diesem Weg zu unterstützen. Je umfassender wir die Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen denken und Maßnahmen setzen, umso besser können wir die Wirtschaft – parallel zu temporären Wirtschaftshilfen – beim Recovery unterstützen“, so Kühnel. Der Trendguide Digitalisierung ist hier verfügbar.