Beschäftigung in Coronavirus-Zeiten: So viele Mittel wie noch nie

19. November 2020 Drucken
Beschäftigung in Coronavirus-Zeiten: So viele Mittel wie noch nie
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Neben der Corona-Kurzarbeit und der Corona-Joboffensive sind im Budget außerdem unter anderem Mittel vorgesehen für die Förderung von älteren Arbeitslosen und von jobsuchenden Jugendlichen.

Anlässlich des heutigen Budgetausschusses im Parlament unterstreicht Arbeits-, Familien-, und Jugendministerin Christine Aschbacher die umfassenden Mittel, die 2021 für Arbeit, Beschäftigung und Familien zur Verfügung stehen: „Noch nie zuvor standen so viele Mittel für den Arbeitsmarkt, arbeitende und arbeitssuchende Menschen zu Verfügung“, so Aschbacher. „Insgesamt haben wir im kommenden Jahr ein Budget von 11 Milliarden Euro, um Arbeitsplätze zu sichern und Beschäftigung zu schaffen.“

Das Budget wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Situation geplant und beinhaltet ausreichend Mittel für die unterschiedlichsten Erfordernisse im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: „Wir befinden uns in einer Ausnahmezeit, in der die Auswirkungen der Pandemie den Arbeitsmarkt fest im Griff haben. Daher ist es auch wichtig, dass wir mit unserem arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenmix in die Menschen und in die Bewältigung dieser Weltwirtschaftskrise investieren“, so Aschbacher weiter.

Beschäftigung mit Joboffensive fördern

Die Arbeitsministerin stellt mit ihrem Resort unterschiedlichste Unterstützungsprogramme für die unterschiedlichsten Zielgruppen bereit: „Unsere zentralen Programme, um die Menschen in Beschäftigung zu halten und in den Arbeitsmarkt zu integrieren sind die Corona-Kurzarbeit und die Corona-Joboffensive“, meint Aschbacher. In diesem Jahr wurden bereits 5,2 Milliarden Euro in die Coronavirus-Kurzarbeit investiert. „Auch im nächsten Jahr stehen 1,5 Milliarden Euro für die Corona-Kurzarbeit zur Verfügung. Dieser Betrag kann bei Bedarf noch erhöht werden. Darüber hinaus investieren wir allein im nächsten Jahr im Rahmen der Corona-Joboffensive 428 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung arbeitssuchender Personen“, betont die Arbeitsministerin. Diese Investition kommt über 100.000 Personen zu Gute.

Neben der Corona-Kurzarbeit und der Corona-Joboffensive sind im Budget außerdem unter anderem Mittel vorgesehen für die Förderung von älteren Arbeitslosen und von jobsuchenden Jugendlichen. „Für die Unterstützung von älteren Arbeitssuchenden stellen wir rund 900 Millionen Euro bereit, für die Förderung der Jugendbeschäftigung sind sogar 930 Millionen Euro vorgesehen“, meint Aschbacher.

„Darüber hinaus haben wir auch im Bereich Familie umfassende Mittel reserviert, um Familien mit ihren Kindern in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen, zu entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.“ Aschbacher nennt den Familienhärtefonds und die Sonderbetreuungszeit als zwei zentrale Maßnahmen für die Unterstützung von Familien, besonders während dieser herausfordernden Zeit. „Mit dem Familienhärtefonds konnten wir bereits über 66.000 Familien mit rund 88 Millionen Euro unterstützen, die aufgrund von Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Da herausfordernde Zeiten auch außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, haben wir das Budget für den Familienhärtefonds 2021 um weitere 50 Millionen Euro aufgestockt. Zudem stellen wir 2021 2,5 Millionen Euro für die Sonderbetreuungszeit bereit, um Familien dabei zu unterstützen, Kinderbetreuung und Job zu vereinen“, schließt die Arbeits-, Familie-, und Jugendministerin.

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