FWF: Sieben Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen die Leitung

15. Dezember 2020 Drucken
FWF: Sieben Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen die Leitung
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Das Hearing findet am 21. Jänner 2021 statt. Die abschließende Entscheidung, wer künftig den Wissenschaftsfonds FWF leiten wird, trifft der FWF-Aufsichtsrat am 10. Februar.

Nach dem vorzeitigen Ende der FWF-Präsidentschaft von Klement Tockner, der mit 1. Jänner 2021 Generaldirektor der deutschen Senckenberg Gesellschaft wird, ist eine Neuwahl der Position notwendig geworden. Bis zum Amtsantritt der neu gewählten Präsidentin bzw. des neu gewählten Präsidenten übernimmt Vizepräsident Gregor Weihs interimistisch die Leitung des FWF.

In ihrer heutigen Sitzung wählten die Mitglieder der FWF-Delegiertenversammlung unter dem Vorsitz von Michaela Fritz (Medizinische Universität Wien) aus 19 Bewerbungen jene sieben Personen aus, die sich am 21. Jänner einem Hearing stellen werden. Von den ausgewählten sieben Bewerbungen sind drei Personen an österreichischen Universitäten tätig, drei an deutschen Universitäten sowie eine an einer amerikanischen Universität.

„Es spricht für den hohen Stellenwert des FWF, dass sich 19 Personen aus dem In- und Ausland um diese Position beworben haben. Es waren durchgängig starke und interessante Bewerbungen, was uns die Entscheidung für die Auswahl nicht einfach machte“, so Michaela Fritz, Vorsitzende der FWF-Delegiertenversammlung. Im Hearing vor der Delegiertenversammlung Ende Jänner erfolgt dann die Auswahl jener drei Personen, welche dem Aufsichtsrat zur Wahl der Position der Präsidentin bzw. des Präsidenten vorgeschlagen werden. Die Wahl durch den FWF-Aufsichtsrat erfolgt am 10. Februar 2021. Das Ausschreibungsverfahren wird von der international tätigen Personalberatungsfirma Perrett Laver begleitet.

FWF: Die Bewerber im Hearig 

– Nina Dethloff, Universität Bonn
– Christof Gattringer, Universität Graz
– Josef Glössl, Universität für Bodenkultur Wien
– Barbara Pfetsch, Freie Universität Berlin
– Jürgen Richt, Kansas State University, USA
– Sabine Schindler, Universität Innsbruck
– Miranda Schreurs, Technische Universität München

Der Delegiertenversammlung gehören Repräsentantinnen und Repräsentanten von Universitäten und außeruniversitären Forschungsstätten an. Das FWF-Präsidium gehört – ebenso wie die Vertreter der Ministerien BMBWF und BMVIT – zu den nicht stimmberechtigten Mitgliedern. Zu den zentralen Aufgaben der Delegiertenversammlung zählt unter anderem die Erstellung eines Dreiervorschlags für die Funktion der Präsidentin bzw. des Präsidenten.