Erste Asset Management mit deutlichen Zugewinnen 2020

01. Februar 2021 Drucken
Erste Asset Management mit deutlichen Zugewinnen 2020
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Zum siebten Mal in Folge belegte die Erste Asset Management (Erste AM) 2020 den ersten Platz unter den österreichischen Fondsgesellschaften. Das geht aus der Marktstatistik der Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) zu Jahresultimo 2020 hervor.

Das Fondsvolumen der Erste Asset Management stieg allein in Österreich auf 40,9 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 6,8% oder 2,6 Milliarden Euro entspricht. Damit ist die Erste AM fast doppelt so stark gewachsen wie der Durchschnitt der österreichischen Kapitalanlagegesellschaften (+3,8%). Ihren Marktanteil im Inland konnte die Erste AM auf 21,3% erhöhen (2019: 20,7%) und damit ihre Marktführerschaft ausbauen.

Die Corona Pandemie beeinflusst seit beinahe einem Jahr die Realwirtschaft und begleitet uns auch ins Jahr 2021. Trotz aller Widrigkeiten haben sich die Kapitalmärkte 2020 positiv entwickelt, und Veranlagungen in Fonds konnten im Vorjahr überzeugen. Die österreichischen AnlegerInnen blieben auch während der Krise in Fonds investiert bzw. haben die Marktschwäche im Frühjahr zum Aufbau von Positionen genützt. Der deutliche Kursanstieg an den Kapitalmärkten seit Ende März legte den Grundstein für diese Entwicklung. „Wir blicken auf ein herausforderndes Jahr zurück. Die AnlegerInnen haben trotz Pandemie die Chancen in den risikoreicheren Anlageklassen erkannt und das positive Marktumfeld für die Geldanlage in Fonds genutzt“ so Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

Aktienfondsanteil von 27,5% deutlich über Mitbewerbern

Das verwaltete Gesamtvermögen der Erste AM in Österreich und in den Tochtergesellschaften in Zentral- und Osteuropa (CEE), stieg gegenüber dem Jahresende des Vorjahres um 4,0 Milliarden auf 68,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 6%. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 2,9 Milliarden Euro, wobei der größte Anteil aus Österreich stammt, gefolgt von Tschechien und Ungarn.
Etwa zwei Drittel der Zuflüsse kommen von Großkunden.

Im Privatanlegersegment wurden 945 Millionen Euro netto abgesetzt. Während in Österreich (beim Brutto-Volumen) der Anteil der Gemischten Fonds am bedeutendsten ist, haben über das gesamte Unternehmen betrachtet Rentenfonds eine nach wie vor dominante Position, gefolgt von Misch- und Aktienfonds. In Österreich ist bei der Erste AM der Anteil der Aktienfonds mit 27,5% deutlich höher als im Schnitt bei den Mitbewerbern (16,7%, Quelle: Erste AM, OeKB Daten per 31.12.2020), was sich aufgrund der starken Performance auch im vergangenen Jahr für die Kunden zum wiederholten Male als sehr vorteilhaft erwiesen hat.
„Die erfreuliche Entwicklung bei den veranlagten Geldern führt dazu, dass wir in Summe den Marktanteil in der Region, in der wir agieren, auf 21,3% (20,9% in 2019) ausbauen konnten. In Österreich und gesamt im CEE Raum sind wir klarer Marktführer“, betont Bednar.

Nachhaltige Fonds legen auf über 15 Milliarden Euro zu

Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei nachhaltigen Fonds, deren Volumen zu Jahresende 2020 in insgesamt über 50 nachhaltigen Fonds bei 15,6 Milliarden Euro liegt. Erste AM nimmt eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Umwelt ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt, der seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem WWF verwaltet wird. „Als langfristig orientierte Investoren greifen wir mit unseren Nachhaltigen Fonds der Zukunft voraus und übernehmen bewusst Verantwortung im Sinne unserer AnlegerInnen“, so Bednar.

Unsere beiden im Vorjahr aufgelegten Umweltfonds ERSTE GREEN INVEST und ERSTE GREEN INVEST Mix zählen zu den Produktinnovationen in der Investmentbranche. Beide überzeugen im Publikum: Allein der ERSTE GREEN INVEST konnte bis Jahresende ein Fondsvolumen auf 112,9 Millionen. Euro erschließen