Das Home-Office verändert den privaten Wohnbereich

12. August 2022 Drucken
Das Home-Office verändert den privaten Wohnbereich
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Home-Office und Remote Work sind endgültig zum Alltag geworden – und damit auch Online-Meetings. Laut einer Studie von ClickMeeting erklärt ein Drittel der Befragten, dass in ihren Unternehmen offizielle Etikette-Regeln für virtuelle Meetings eingeführt wurden. Auch der private Wohnbereich hat sich in dieser Hinsicht verändert.

Bereits 69 Prozent der Befragten haben sich zu Hause einen geeigneten Raum für das Home-Office und die berufliche Online-Kommunikation eingerichtet. Dagegen nutzen insgesamt mehr als 50 Prozent der Befragten die Funktion für einen virtuellen Hintergrund, die Hälfte davon regelmäßig und die andere Hälfte manchmal.

„Online-Meetings sind völlig selbstverständlich geworden und viele von uns sind bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit daran beteiligt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass wir unsere Räumlichkeiten und unsere häusliche Umgebung so einrichten und anpassen, dass wir diese Form der Kommunikation sowohl bequem als auch effizient nutzen können. Heute haben fast 70 Prozent der Befragten zu Hause einen Raum, in dem sie aus der Ferne arbeiten können. 31 Prozent kleiden sich bei entsprechenden Online-Meetings elegant, 39 Prozent wählen eher legere Kleidung. Diese Zahlen unterstreichen, dass die Herangehensweise an Online-Meetings immer professioneller wird und die Teilnehmenden sie genauso ernst nehmen wie die Gespräche mit ihrem Chef in einem Konferenzraum im Büro“, kommentiert Dominika Paciorkowska, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied von ClickMeeting.

Mehr Vorbereitungen für das Online-Meeting

Mehr als die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass sich das Verhalten der Teilnehmenden an Videokonferenzen und Online-Meetings im letzten Jahr verbessert hat. Dies spiegelt sich auch in weiteren Umfrageergebnissen wider. Laut der ClickMeeting-Studie überprüfen 60 Prozent, ob die verwendeten Geräte einwandfrei funktionieren, bevor sie eine Online-Sitzung beginnen. 70 Prozent bereiten Notizen vor, 69 Prozent schalten ihr Smartphone auf lautlos und 85 Prozent sind davon überzeugt, dass Pünktlichkeit zu Beginn und das Verbleiben in einer Sitzung bis zu deren Ende wichtig sind.

Nur 2 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei Online-Sitzungen normalerweise einen Schlafanzug tragen. Gleichzeitig räumen 21 Prozent ein, dass sie schon einmal ein Meeting unterbrochen haben, weil sie eine erforderliche Datei oder ein Dokument vergessen hatten.

Unternehmen führen Regeln für die Online-Etikette ein

Das europäische Unternehmen ClickMeeting hatte im vergangenen Jahr seine erste Umfrage zur Online-Etikette durchgeführt. Damals erklärte mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie die Einführung von Regeln für berufliche Online-Meetings erwarten. Die diesjährige Umfrage hat gezeigt, dass diese Notwendigkeit in den Unternehmen erkannt wurde: Ein Drittel von Ihnen hat solche Regelungen bereits eingeführt.

Zu den Regeln, die besonders häufig aufgestellt werden, gehört beispielsweise, wie die Teilnehmenden ihren Wunsch zu sprechen signalisieren sollen, ohne andere zu unterbrechen (17 Prozent). Auch das Verbot der Verwendung von Smartphones und anderen Geräten im Hintergrund (16 Prozent), ein Dresscode für Online-Meetings (12 Prozent) und die Form der Begrüßung und Verabschiedung (13 Prozent) werden festgelegt.