Arbeitslosenrate bleibt in EU und Euroraum stabil 

01. August 2023 Drucken
Arbeitslosenrate bleibt in EU und Euroraum stabil 
@ APA/dpa

Im Juni 2023 waren sowohl in der gesamten EU als auch in der Eurozone gleich viele Menschen arbeitslos gemeldet als im Monat davor.

Laut am Dienstag veröffentlichen Eurostat-Zahlen lag die Arbeitslosenrate stabil bei 6,4 Prozent im Euroraum und 5,9 Prozent in der EU. Österreich verzeichnete einen leichten Anstieg auf 5,1 Prozent, gegenüber 4,6 Prozent im Mai. Im Juni 2023 waren in der EU 12,8 Millionen Personen arbeitslos, davon 10,8 Millionen im Euroraum.

Die höchsten Werte verzeichneten Spanien mit 11,7 Prozent und Griechenland mit 11,1 Prozent. In beiden Ländern ist die Arbeitslosenrate aber seit einem Jahr rückläufig. Im Juni 2022 hatte sie noch 12,7 Prozent in Spanien und 12,3 Prozent in Griechenland erreicht. Malta weist mit 2,6 Prozent den niedrigsten Wert auf, gefolgt von Tschechien und Polen mit jeweils 2,7 Prozent. Deutschland hat mit einer seit einem Jahr stabilen Rate von 3,0 Prozent weiterhin sehr wenige Arbeitslose. In Österreich ist der Wert im Jahresvergleich jedoch von 4,2 Prozent um fast einen Prozentpunkt auf 5,1 Prozent gestiegen. Im Euroraum sank die Arbeitslosigkeit gegenüber Juni 2022 um 0,3 Prozentpunkte (von 6,7 Prozent) und in der EU um 0,2 Prozentpunkte (6,1 Prozent im Juni 2022).

Die Jugendarbeitslosigkeit stieg im Juni 2023 in der EU leicht auf 14,1 Prozent, und sank im Euroraum auf 13,8 Prozent. In beiden Gebieten lag sie im Monat davor bei 14 Prozent. Spitzenreiter ist hier weiterhin Spanien mit aktuell 27,4 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 23,6 Prozent. Beide verzeichneten jedoch einen Rückgang. Mit 9,6 Prozent liegt Österreich im Mittelfeld. (APA/red)