Warum Unternehmen in der Dienstleistungsbranche in technologische Neuerungen investieren müssen

01. Februar 2024 Drucken
Warum Unternehmen in der Dienstleistungsbranche in technologische Neuerungen investieren müssen
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Technologische Hürden sorgen für Leistungsabfall in der Dienstleistungsbranche. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Workday, einem Anbieter von Enterprise-Cloud-Anwendungen für das Finanz- und Personalwesen.

In einer schnelllebigen Welt mit sich stetig ändernden Marktbedingungen wird von Unternehmen verlangt, sich ebenso schnell und insbesondere flexibel an die Bedingungen anzupassen. Rentabilität ist hier ein wichtiges Stichwort – immer gekoppelt an effiziente Prozesse und verbesserte Leistung. Doch genau bei diesem kritischen Dreh- und Angelpunkt offenbaren sich gerade in der Dienstleistungsbranche enorme Defizite. Denn für kontinuierlichen Mehrwert und eine effektive, nahtlose Prozessoptimierung müssen Investitionen in technische Neuerungen getätigt werden. Das stellten auch die über 400 befragten Führungskräfte einer Studie von Workday und IDC kürzlich heraus: Es fehlen integrierte, datengesteuerte Geschäftssysteme zur Projektverwaltung – einschließlich Ressourcen- und Finanzmanagement. 

Kyle Wilkinson, Strategic Industry Advisor, Professional and Business Services, EMEA von Workday, beschreibt die drei wichtigsten Erkenntnisse für die Dienstleistungs​- bzw. Professional Services-B​ranche.  

1. Der Zustand einer ganzen Branche ist gefährdet 

Die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ist entscheidend, besonders in der Dienstleistungsbranche. Mittlerweile sind jedoch die Umstellung und erweiterte Nutzung von Technologie nicht mehr optional, sondern eine Notwendigkeit für den Erhalt des Unternehmens. Die oberste Priorität der Branche muss es daher sein, präzise Dienstleistungsangebote mit einer exzellenten Leistung in Bezug auf die Kundenerfahrung und -zufriedenheit zu schaffen. Das sowie eine Verbesserung der Projekteffizienz und Rentabilität kann nur durch die Nutzung von Technologie erreicht werden.  

2. Flexibilität und Skalierbarkeit sind obligatorisch 

Kunden ​achten bei der ​​Auswahl ihrer Dienstleister​​ ​immer häufiger auf eine gewisse Möglichkeit zur Skalierung – und zwar vergrößernd wie auch verkleinernd. Der Einsatz von Cloud-Systemen seitens der Dienstleistungsbranche schafft die so dringend benötigte Agilität der eigenen, internen ​und​ kundenbezogenen Prozesse. Damit können sie kurz- und langfristig auf veränderte Marktbedingungen reagieren und ihr Geschäftsmodell resilient umstrukturieren. 

3. Künstliche Intelligenz früh adaptieren 

Enormer Verbesserungsbedarf besteht laut den befragten Führungskräften in der Berichterstattung zu Finanzen, dem Ausgabenmanagement und Einblicken in verfügbare Daten. Um Big Data in der vorhandenen Form ideal für Geschäftsempfehlungen nutzen zu können, ist die Unterstützung durch KI-Systeme ein nicht zu unterschätzender Faktor. Dadurch kann die Kundenerfahrung nahezu perfektioniert, Anomalien schnell erkannt und Automatisierungen eingerichtet werden. Diese Optimierung der eigenen Ressourcen und Prozesse hat direkten Einfluss auf den ROI und die Resilienz des eigenen Geschäftsmodells der dienstleistenden Unternehmen.  

Fazit: Digitalisierung ist unabdingbar für ​die​ Dienstleistungsbranche 

Die Toleranzgrenze bei Kunden gegenüber schlechten Kundenerfahrung sinkt zusehends. Die Dienstleister können es sich nicht mehr leisten, den digitalen Wandel ihres Geschäfts zu spät zu vollziehen. Gerade bei neuen, hilfreichen Technologien sollten sie zu Early Adapters werden, um die benötigte Agilität, betriebliche Effizienz und Serviceerfahrung umsetzen zu können.